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Zweiter Vorname als Rufname?

20. Mai 2007 um 10:00

Hat jemand von Euch positive/negative Erfahrungen, den zweiten Vornamen als Rufnamen zu nehmen und den ersten Vornamen nur bei "Offiziellem" anzugeben?
Hintergrund: Beide Eltern lieben den Namen "Eva" und da er so kurz ist, soll er der erste Vorname sein. Der zweite Vorname "Liliane" soll Rufname sein, weil die Mutter selbst auch Eva heißt und deshalb Verwechslungsgefahr.....
Danke für Tipps!

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20. Mai 2007 um 12:10

Also
Ein Freund von mir heißt Christian Maximilian. Er fand seinen Rufnamen Christian so schlimm das er nur noch Maximilian genannt werden wollte. Da war er 6. In der Schule stand zwar auf den Zeugnissen und in der Klassenliste Christian Maximilian aber das hat ihn nicht weiter gestört weil ihn jeder (auch die Lehrer) nur Maximilian nannten. Und heute kennt ihn auch nur jeder als Maximilian. Aber bei Offiziellen Anlässen wird er dann eben Christian genannt.

Also ich find es eine schöen Idee das Kind nach der Mutter zu benennen. Eva Liliane finde ich schöner als Liliane Eva weil es immer schöner aussieht wenn der kurze Name vorne steht. Und das Kind dann Liliane zu rufen, warum nicht?! Dafür hat man ja zwei Namen.

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20. Mai 2007 um 18:03

Warum nicht anders?
Warum nehmt Ihr dann nicht gleich Liliane als ersten Namen? Finde nicht, dass es so schlimm ist, wenn der zweite VN der kürzere ist....
Sonst müsst Ihr ja immer sagen:"Das ist Eva Liliane, aber bitte nennt sie Liliane"?! Wollt Ihr das?

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20. Mai 2007 um 18:12

Hallo
Ich bin da jetzt zwar nicht direkt von betroffen,aber ich finde es völlig ok,wenn du deine Tochter Eva Liliane nennst,aber Liliane der Rufname ist.
Vom Schriftbild her sieht es immer schöner aus,wenn der kürzere Name vorne steht.
Ich denke,dass es da keine Probleme geben wird,also..bleib bei Eva Liliane und Liliane als Rufnamen

LG,Kristin(16+1)

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20. Mai 2007 um 20:12

Hallo,
ich habe eine Liv Malin und eine kleine Maje Linn (3 Wochen alt). Bei der Kleinen ist der Rufname Maje, also der erste Name. Die Große wird allerdings Malin gerufen, somit ist der zweite Name Rufname. Wir fanden die Kombi in der Reihenfolge klangvoller als andersherum und haben es nie bereut.Liv ist auch ein toller Name aber ich wollte eine Malin (also auch mit dem RN).
Es kommen heute noch oft Fragen, warum wir denn den ZN als Rufnamen gewählt haben. Verstehe ich nicht. Da gibts ja schließlich kein Gesetz. Aber so richtig bescheuert hat es noch keiner gefunden.

LG Jule mit Malin und Maje

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21. Mai 2007 um 18:19

Mach das bloss nicht!
Sorry,
Aber ich habe leider eine sehr ausgeprägte Meinung zu dem Thema. Ich bin eine Betroffene.

Ich muss mich ständig rechtfertigen, warum ich denn nicht einfach meinen Erstnamen als Rufnamen benutze (weil mein Zweit- und Rufname etwas altmodisch ist). Das ist natürlich Quatsch, denn schliesslich ist mein Name der, den meine Eltern seit 30 Jahren benutzen, und nicht der, der vorne auf der Geburtsurkunde steht.

Offizielle Post wird immer nur mit dem Erstnamen adressiert, und bei der Arbeit laufen die Kollegen dann manchmal kopflos herum, weil sie niemanden mit dem Namen finden.

Ich musste schon mehrfach meine Zeugnisse ändern lassen, weil der Erstname fehlte. Die Sekretärinnen kannten mich halt nur unter dem Rufnamen, aber für offizielle Dokumente muss es ja richtig sein.

Beim reisen werd ich immer extra kontrolliert, weil der Name auf dem Ticket nur der Zweitname ist (der ganze Name passt meistens nicht ins Namensfeld). Da muss man zweimal in den Pass schauen, und noch was blödes dazu sagen.

Ach, und wenn der Kreditkartenname mal nicht mit der Unterschrift übereinstimmt...

Wenn man im Internet was bestellt, dann ist oft ein Vorname und ein "Middle Initial" vorgesehen. Ich weiss nie, was ich da machen soll. Entweder ich schreibe einen Namen, der nicht meiner ist (der Erstname), oder ich schreibe den Rufnamen an erster Stelle, was natürlich wieder nicht ganz korrekt ist.

Kurz und gut:
Ich habe mir mein Leben lang gewünscht, diese beiden Namen stünden einfach anders herum im Ausweis. Dann hätts nie Probleme gegeben.

LG,
Larasophie
(was übrigens keiner meiner Namen ist )

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26. Oktober 2013 um 9:01

Zweiter Vorname als Rufname
Dieser Thread ist ja nun schon eine Weile her, aber gerade gestern (25.10.2013) habe ich meinen zweiten Vornamen in den 'Rufnamen' geändert:

Ich komme aus Hannover und habe drei Vornamen. Ich bin zum Bürgeramt (auch Einwohnermeldeamt) gegangen und habe gesagt, dass ich meinen zweiten Vornamen ab sofort als Rufnamen verwenden möchte.

Man sagte mir, das sei kein Problem. Lt. Gesetz gebe es seit 1960 offiziell keine Rufnamen mehr. Alles Vornamen seien gleichberechtigt verwendbar. Der Amts-Mitarbeiter machte aber einen entsprechenden Vermerk im Computersystem, dass ich meine Briefe, etc. künftig mit dem zweiten Namen schreibe.

Neuen Personalausweis mit neuer Unterschrift beantragt (z Zt. 28,80 EUR) und fertig! Im Ausweis werden aber trotzdem noch alle Vornamen aufgeführt. Konnte der Mitarbeiter nicht herausnehmen. Wäre sonst Urkundenfälschung (wg. der Geburtsurkunde).

Von nun an benutze ich nicht mehr den ersten sondern den zweiten Vornamen als 'Rufnamen'. Gut ist auf jeden Fall, wenn man sich noch eine Bestätigung geben lässt, dass der 'Rufname' geändert wurde (Meldebescheinigung o. ä.). Schließlich steht in Zeugnissen nur mein 'alter Name'. So kann ich die Bescheinigung z. B. Bewerbungen beilegen.Ich hoffe, ich konnte ein wenig für Klarheit sorgen.

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26. Oktober 2013 um 22:33

Bin auch "betroffen"
Mein Erstname ist ebenfalls der Rufname meiner Mutter und mein Zweitname mein eigener Rufname.

Ich selber hatte die von Larasophie beschriebenen Probleme nicht in diesem Ausmaß, aber zumindest auch in Ansätzen. Solange ich zu Hause gewohnt habe, war auch nie klar, an wen die amtliche Post ging. Die Ämter nutzen auch nicht konsequent den vollen Namen, oft wird die Anrede auf den vermeintlichen Rufnamen und natürlich den Nachnamen beschränkt.
Ich benutze meinen Erstnamen aus diesem Grund auch wirklich nie, wenn es nicht sein muss, weil sonst definitiv immer der falsche Vorname als Rufname verwendet wird. Und da meine Mutter eben so heißt, kam dieser Name auch nie für mich als alternativer Rufname in Betracht.

Fazit unter'm Strich: Es nervt zwar manchmal etwas, aber wirklich tragisch fand ich es nie.

Die Idee, den Namen der Mutter als Zweitname an die Tochter weiterzugeben, finde ich an sich aber sehr schön. Aber ich weiß nicht, ob ich den Namen dann auch als Erstnamen vergeben würde.

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